CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT) bei Drewes + Partner

Rückenschmerzen stellen für viele Menschen eine Minderung ihrer Lebensqualität dar. Die Ursachen dieser Beschwerden sind vielfältig und beruhen zum überwiegenden Teil auf Fehlbelastungen der Wirbelsäule. Hieraus resultieren Verschleißerscheinungen an den Bandscheiben und kleinen Wirbelgelenken, die zu Nervenreizungen führen. Eine Reizung der Nervenwurzel erkennt man an einer Schmerzausstrahlung in das Bein oder den Arm.

Oft lässt sich durch konventionelle Schmerzbehandlung keine dauerhafte Linderung erzielen.

Die von uns angebotene Behandlung ist die so genannte „periradikuläre Therapie (PRT)“. Die Bezeichnung periradikuläre Therapie bedeutet, dass ein Medikament direkt an den Ort appliziert wird, an dem der Nerv gereizt wird. Diese Maßnahme wird in einem Computertomographen durchgeführt. Der entsprechende Nerv kann durch das CT exakt lokalisiert werden. Das Medikament bewirkt ein Abschwellen der Nerven.

In sehr vielen Fällen lässt sich eine Rückbildung oder deutliche Linderung der Beschwerden erreichen.

Die Behandlung

Periradikuläre Therapie bei Drewes + Partner

Unter computertomographischer Sichtkontrolle wird eine dünne Nadel schrittweise bis an den betroffenen Nerv vorgeschoben. Nach Überprüfung der Nadellage wird ein lokal wirksames Medikament an den betroffenen Nerv gespritzt. Dadurch lässt sich eine hohe örtliche Wirkdosis des Medikaments an dem geschädigten Nerven erreichen. Der Einsatz der Computertomographie bedeutet neben erhöhter Sicherheit die Gewährleistung einer hohen Präzision bei jeder Behandlung. Die Computertomographie ist in der Lage Nerven, Blutgefäße und andere Körpergewebe darzustellen. Auch die zur Behandlung eingesetzten Injektionsnadeln sind im Bild gut zu erkennen.

Der Eingriff ist schmerzarm und dauert nur wenige Minuten. Komplikationen der Behandlung sind sehr selten. Zur nachhaltigen Beseitigung der Beschwerden wird die Behandlung üblicherweise nach 2-3 Wochen wiederholt. Anhand des Therapieerfolges wird dann entschieden, ob weitere Behandlungen notwendig sind.

Sollte Ihr Arzt auf der Grundlage seiner Untersuchungsergebnisse eine periradikuläre Therapie für notwendig und sinnvoll halten, kann er Sie zur Behandlung zu uns überweisen. Zu einem separaten Termin vor Beginn der eigentlichen Behandlung führen wir mit Ihnen ein ausführliches Aufklärungsgespräch zur Indikationsstellung, in dem Sie auch Ihre Fragen stellen können. In der Regel geht der Behandlung außerdem eine computertomographische oder kernspintomographische Untersuchung voraus, mit deren Hilfe die individuellen Gegebenheiten an der Wirbelsäule genau ermittelt werden können. Sollten bereits solche Voruntersuchungen vorliegen, müssen diesen selbstverständlich nicht wiederholt werden, sofern sie nicht älter als 6 Monate sind.