Informationen zum LD-HRCT-Vorsorgeangebot der GVS

GVS-LD-HRCT-Asbest-Vorsorge

Sie sind bei der GVS registriert, da Sie in Ihrem Berufsleben asbestfaserhaltigem Staub ausgesetzt waren.

Eines der zentralen Präventionsziele der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Verhinderung von Berufskrankheiten. Im Bereich Asbest wurden primäre Schutzmaßnahmen schon vor langer Zeit eingeführt. Im Jahr 1993 wurde ein generelles Asbest-Verwendungsverbot von der Bundesregierung beschlossen. Heute neu auftretende asbestbedingte Erkrankungen sind daher die Folge lang, meist 30 bis 40 Jahre, zurückliegender Expositionen. Neben nicht-bösartigen Erkrankungen der Lungen und der Pleura können als Folge einer beruflichen Asbeststaubexposition auch bösartige Tumoren verursacht werden. Von besonderer zahlenmäßiger Bedeutung sind dabei bösartige Tumoren der Pleura (Mesotheliome) und Lungentumoren. Lungenkrebs verläuft oft tödlich, er kann jedoch, wenn er in einem sehr frühen Erkrankungsstadium diagnostiziert wird, in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden. Aus diesem Grund kommt heute gerade der Früherkennung, also der Sekundärprävention beruflich verursachter asbestbedingter Erkrankungen, eine große Bedeutung zu. 

Im Institut Drewes+Partner werden die LD (los-dose oder niedrig Dosis) HRCT der Lunge nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaften angefertigt.

Dr. v. Diepenbroick hat im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen, auch am Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, zusätzliche Kenntnisse in der radiologischen Beurteilung von arbeitsbedingten Lungenerkrankungen erworben. Er hat eigenständig in radiologischen Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema vorgetragen.

Wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder zuständigen Arbeitsmediziner, sollten Sie den Verdacht einer arbeitsbedingten Asbestexposition haben.