Kernspintomographie (MRT) / Offenes MRT
- Prinzip
- Anwendungsbereiche
- Gründe, die Untersuchung nicht durchzuführen
- Vorbereitung
- Untersuchungsablauf bei der Kernspintomographie
- Mögliche Begleiterscheinungen
- Terminvereinbarung
- Offenes MRT
Prinzip
Mit der MRT steht uns einer der modernsten diagnostischen Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Hierbei werden statt Röntgenstrahlen Magnetfelder sowie elektromagnetische Signale zur Bildgebung eingesetzt. In diesem Verfahren können wir, ähnlich wie in der Computertomographie, den kompletten Körperquerschnitt weitgehend luft- und überlagerungsfrei darstellen. Besonders geeignet für dieses Verfahren sind sämtliche Gelenke, besonders das Kniegelenk sowie Kopf- und Bauchuntersuchungen. Hervorzuheben bei der Untersuchung ist die gute Weichteildarstellung.
Für die Untersuchung werden Sie in eine relativ weite Röhre gelagert, die Untersuchungszeit beträgt ca. 20 Minuten. Das Anlegen der Magnetfelder erzeugt laute Klopfgeräusche, zur Geräuschdämmung werden Ihnen Kopfhörer und Ohrstöpsel zur Verfügung gestellt. Um eine optimale Untersuchungsqualität zu erzeugen ist es unerlässlich sich während der Untersuchung nicht zu bewegen.
zum SeitenanfangAnwendungsbereiche
Mit diesem Verfahren können Schnittbilder von allen Körperregionen erstellt werden. Dazu gehören z.B. Gehirn, Rückenmark, Wirbelsäule und innere Organe, aber auch Weichteile und Gelenke. Sogar Blutgefäße lassen sich mit dieser Methode darstellen.
zum SeitenanfangGründe, die Untersuchung nicht durchzuführen
Wegen der Magnetfelder können Patienten mit Herzschrittmachern und Ohrimplantaten nicht untersucht werden, auch auf sonstige Metalle im Körper muß vor der Untersuchung hingewiesen und abgeklärt werden, ob eine Magnetresonanztomographie für Sie möglich ist. Bitte beantworten Sie deshalb vor der Untersuchung folgende Fragen:
- Haben Sie einen Herzschrittmacher, eine künstliche Herzklappe?
- Haben Sie eine Insulinpumpe, Mittelohrimplantate?
- Hatten Sie schon eine Gehirn-Operation?
- Haben Sie eine Nierenerkrankung?
- Befinden sich Metallplatten, Schrauben, Gelenkprothesen oder Metallsplitter in Ihrem Körper
- Reagieren Sie allergisch auf eisenhaltige Kontrastmittel?
- Sind Sie Schwanger, stillen Sie?
- Haben sie Platzangst?
- Wieviel kg wiegen Sie?
Drucken Sie das folgende Formular bitte bei Möglichkeit aus und bringen Sie es unterschrieben zu Ihrer Untersuchung mit: Fragebogen
zum SeitenanfangVorbereitung
Da Sie sich sowohl im Untersuchungsraum als auch im Gerät in einem starken Magnetfeld befinden, müssen metallische Gegenstände, wie z.B. Schlüssel, Münzgeld, Feuerzeug, Uhr, Brille, Schmuck, Gürtel oder magnetempfindliche Dinge wie z.B. Kredit- und Scheckkarten vor der Untersuchung abgelegt werden. Bei Darstellung des Bauchraumes müssen Sie in der Regel vorher ein Darmkontrastmittel trinken, das jedoch problemlos verträglich ist. Sollten Sie unter besonderer Unruhe oder Platzangst leiden, können wir Ihnen vor der Untersuchung ein entsprechendes Beruhigungsmittel verabreichen.
zum SeitenanfangUntersuchungsablauf bei der Kernspintomographie
Während der Messzeit, die von einem technisch nicht vermeidbaren Klopfgeräusch begleitet ist, sollten Sie ruhig und entspannt liegen, da jede Bewegung Störungen im Bild verursacht und zusätzlich die Untersuchungszeit verlängert. Je nach Fragestellung kann die Aufnahmezeit im Gerät zwischen 20 und 40 Minuten betragen Wegen der aufwendigen Bildbearbeitung dauert es danach allerdings nochmals ca. 20 Minuten, bis die Aufnahmen endgültig vorliegen.
zum SeitenanfangMögliche Begleiterscheinungen
Bei den angewendeten Magnetfeldstärken sind schädigende Wirkungen auf den Körper nicht zu befürchten. Bei manchen Untersuchungen muss ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt werden. Es ist gut verträglich und Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten.
zum SeitenanfangTerminvereinbarung
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